1. Woher die Daten kommen

Alle Fakten stammen aus offiziellen, öffentlich zugänglichen Quellen und werden täglich automatisch abgerufen:

  • Rat der EU: Pressemitteilungen über den offiziellen RSS-Feed (consilium.europa.eu). Wir übernehmen nur Meldungen, die auf Deutsch vorliegen.
  • Europäisches Parlament: Plenartagungen, Abgeordnete mit Partei und Fraktion sowie jede namentliche Abstimmung aus dem Open-Data-Portal (data.europarl.europa.eu). Die Summen je Land prüfen wir gegen das offizielle Gesamtergebnis.
  • Nationale Parlamente: Positionen der Parteien stützen sich vorrangig auf die Parlamentskorrespondenz. Jede Aussage ist mit ihrer Quelle verlinkt.

2. Wie wir das Medienecho messen

Für „Unter dem Radar“ zählen wir deutschsprachige Treffer in Google News (Ausgaben Österreich und Deutschland) im Zeitraum vom Beschlusstag bis zehn Tage danach. Offizielle EU-Pressemitteilungen zählen nicht. Wir zählen bewusst vorsichtig: Auch Treffer mit unklarem Bezug gelten als Echo, damit nichts vorschnell als „nicht berichtet“ erscheint. Kein Treffer heißt nicht, dass niemand berichtet hat. Print, Fachmedien und Bezahlartikel fehlen oft. Bei jedem Eintrag stehen die Suchbegriffe und ein Link zum Selbstprüfen.

3. Was die KI macht und was nicht

KI-Agenten schreiben Analysen und Vorschläge aus friedenspolitischer Sicht. Diese Texte sind als Meinung gekennzeichnet und tragen den Status „KI-Entwurf“, bis ein Mensch sie geprüft hat. Zahlen in Analysen müssen aus den verlinkten Quellen stammen. Die KI erfindet keine Fakten, Zitate oder Statistiken. Länderprofile geben Bewertungen als Sicht von Befürwortern und Kritikern wieder.

4. Gleiche Regeln für alle Parteien

Alle Parteien werden nach denselben Fragen und Kriterien dargestellt. Fehlt für eine Partei ein Beleg, steht „ohne Beleg“ da, statt einer Vermutung.

5. Geld und Einfluss

  • Geldgeber und zahlende Kunden haben keinen Einfluss auf Auswahl, Bewertung oder Inhalt dessen, was hier veröffentlicht wird.
  • Alle Förderer und Großkunden ab 1.000 € pro Jahr werden auf dieser Seite mit Namen und Betragsbereich genannt.
  • Wir nehmen kein Geld von Parteien, von Herstellern von Rüstungsgütern und von Personen, Organisationen oder Staaten, gegen die EU-Sanktionen bestehen.
  • Staatliche Stellen können Daten und Werkzeuge nutzen oder beauftragen, aber keine Darstellung auf dieser Seite kaufen.

6. Fehler und Korrekturen

Wenn wir uns irren, korrigieren wir das sichtbar. Hinweise bitte an hi@friedensrat.eu.